Und weil ich das gestern schon auf Kölsch hier reingesetzt habe, schenke ich euch auch noch die Texte in Hochdeutsch, damet die Imis das auch verstehen.

 

http://www.musicload.de/dae-koelscheschwob/koelsche-en-aller-welt/musik/maxi/14831148_2?xtmc=Da__koelschschwob&xtcr=10

 

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Vertrauen

 

Mir fällt es schwer, euch das zu glauben,

ihr lügt mich an, das kann nicht sein,

mir schlägt das Herz bis an den Kragen,

sagt bloß, wir kriegen das nicht mehr hin.

 

Der Film im Kopf, der da einfach abläuft,

was haben wir zusammen schon mitgemacht,

mein Vertrauen in euch war grenzenlos,

ihr wolltet was wissen, ich habe es euch gesagt.

Hab für euch alle, den Rücken hingehalten,

ich hätte den Kopf in euren Mund gesteckt,

war sicher, dass ihr euch vor mir nicht versteckt,

am Ende habt ihr alle, ganz genüßlich, mein Blut geleckt. 

 

Mir fällt es schwer…

 

Ich bin getroffen, die Tränen flossen heimlich,

meine Seele , sie hat gebrüllt, ihr  glaubt es nicht,

ihr habt meine schwache Stelle gekannt,

mich dann wie ein wehrloses Tier gerissen.

Jetz lag ich da, konnte nur noch röcheln,

mein Atem ging unsagbar schwer,

das Blut lief aus der Nase und Halsschlagader,

ich war am Ende, und ihr? Fallt über mich her.

 

Mir fällt es schwer…

 

 

©Textund Musik Christian Sistig

 

 

Frauenstammtisch

 

Man trifft sich einal im Monat,

wenn der Mond am Himmel steht.

Dann gehen sie in die Wirtschaft,

in der Stadt, oder auch auf dem Land.

Wählt die Klamotten mit Verstand,

mal grün, mal blau, mal gelb,mal rot

selbst das T- shirt der Kinder,

das tut es zur Not auch.

 

Denn es ist Donnerstagabend

und die Frauen werden verrückt,

zu Hause machen sie sich schön,

Nägel, Haare und Lippen wiegeleckt,

man fährt mit Taxi, KVB oder Rad.

Die Wirtschaft ist schon bald in Sicht.

Man fühlt sich schön und auch ganz frisch,

denn heute ist wieder, heute ist wieder

Frauenstammtisch.

 

Sie sitzen an einem großen Tisch,

wie in einem großen Kreis,herum,

man kennt sich noch aus der Krabbelgruppe,

die hält bis heute, ist das nicht schön?

Der Wirt kommt mit derSpeisekarte,

die lesen sie mit Begeisterung.

Der Kellner bringt eine Runde Kölsch,

man sagt: Prost!, und ruft: Mädels, wir sind jung!

 

Denn es ist Donnerstagabend…

 

So lamgsam wird es richtig lustig,

in der illustren Krabbelgruppenrunde,

die Geschichten sind zum Lachen,

die Themen heute, die sind echt bunt.

Die Deckel werden immer voller,

die schwarzen Striche imme rmehr,

einen Kabänes für die Verdauung,

und niemand sagt: Ich kann nicht mehr!

 

Denn es ist Donnerstagabend…

 

Gut gegessen und getrunken,

jetzt sind die armen Männer drann

es wird gelästert und gejammert,

und neben der ganzen Lästerei,

vergißt man auch die Freunde nicht,

die noch keinen Partner haben.

Jetzt wird gekuppelt und überlegt,

wen ma jetzt mit wem zusammenlegt.

 

Denn es ist Donnerstagabend…

 

Es ist schon spät, der Mond ist klein,

die schönen Äuglein sind es auch,

die werden nur noch einmal groß,

wenn es ans bezahlen geht.

Man bestellt das letzte Ründchen,

und damit ist es heute genug.

Man freut sich auf das nächste Mal,

denn so ein Monat ist kurz.

 

Denn es ist Donnerstagabend…

 

©Text undMusik Christian Sistig Veröffentlichung und Vervielfältigung

    nurmit Genehmigung des Autors

 

 

Hier das jüngste Baby:

 

Willst Du?

 

Willst du mit mir gehen,

bis an‘s Ende der Welt?

Pack dir ein Herz und komm doch mit,

ich zeige Dir was uns am Leben hält.

 

Schau Dir mal die Menschen an,

sie hetzen durch die Zeit,

Zeit die sie nicht übrig haben,

kapieren tun sie es nicht.

Sie rasen durch die Stadt wie verrückt,

keiner schaut mehr richtig hin,

sie sehen es nicht, wo ist da der Sinn?

 

Willst du mit mir gehen….

 

Die Leute stehen da, die Blicke sind leer,

sie haben bestimmt nur eins im Sinn,

sie meinen, das Neueste muss jetzt her,

sonst sind wir ganz schnell nicht mehr „in“.

Das Schlimmste was passieren kann,

ist, dass man irgendwas verpasst,

doch sie merken es einfach nicht,

dass sinnlos wird die Zeit verprasst.

 

Willst du mit mir gehen…

 

Haben Angst den eigenen Tod zu verschlafen,

schlimm, dass es so traurig ist,

schau dir an wie sie um ihr Leben rennen,

raffen an sich, was nicht niet und nagelfest.

Da kriegst du es mit der Angs tzu tun,

tun so, als ob wir kein morgen mehr haben.

Mensch, was ist nur los mit Dir, komm,

schau dir mal den Spiegel an,der wird rot vor Scham.

 

Willst du mit mir gehen... 

 

Komm her zu mir, in meinen Arm,

und lass Dich ganz einfach fallen,

fühl mein Herz, es schlägt ganz warm,

im Rhythmus derSekunden zahlen,

rutsch näher, schmieg dich an,

denk dran, wie viel Zeit wir haben

wir sitzen hier, und machen nicht mehr mit,

denn am Ende gehört sie uns allein, die Zeit.

2x

Willst du mit mir gehen,

bis an‘s Ende der Welt?

Pack dir ein Herz und komm doch mit,

ich zeige Dir was uns am Leben hält.

Ich zeige Dir, was uns am Leben hält…

 

©Text undMusik Christian Sistig

      Veröffentlichung und Vervielfältigung nur mit

      ausdrücklicher Genehmigung  des Autors

 

 

Kölsche en aller Welt

 

 

 

Kölsche in aller Welt

 

Wird am Morgen der Computer angemacht,

wo schon ein Teil der Freunde auf uns wartet,

da wird gegrüßt, geküsst und auch viel gelacht,

die Freunde wünschen sich einen schönen Tag.

 

Es wird geblödelt und viel Unsinn gemacht,

ganz coole Sprüche und Bildchen angebracht,

jeder schreibt was ihm gerade gefällt,

ja so sind Kölsche in aller Welt.

 

Wir sind Kölsche in aller Welt,

leben dort, wo es uns gefällt, aber,

es gibt nur einen Platz,

da gehen wir immer wieder hin,

das ist unsere Heimat, das ist unsere Heimat,

das ist unsere Heimat…

Köln am Rhein

 

Bei den Kölschen in aller Welt,

gibt es viel Gesang, Musik und Talent,

es wird gefilmt, gekocht und erzählt,

man kennt die Familien und sogar die Kinder

 

Man geht gern aus, und trinkt auch schon mal ein Bier

Und abends kuschelt man sich gemütlich ins Bett,

sagt den Freunden: Das war heute wieder nett,

ja, so sind Kölsche in aller Welt.

 

Wir sind Kölsche…

 

Und ist mal einer eines Tages plötzlich weg,

dann freut sich einer, das ist der liebe Gott,

denn wir sind so wie es ihm gefällt,

denn wir sind Kölsche in aller Welt.

 

Wir sind Kölsche…

 

© Musik und Text: Christian Sistig  Veröffentlichung und Vervielfältigung nur mit Zustimmung des Autors

 

 

 

Das kleine Kind

 

Es ist morgens funf Uhr,

ich bin viel zu früh dran,

komme her vom tiefsten Süden,

über die Autobahn.

Deutzer Brücke, rechte Spur,

mir stehen Tränen in den Augen,

ich schaue auf meine Stadt,das ist Glück,

es ist Zeit nach Hause zugehen.

 

Die Uhr schlägt Viertel nach Fünf

Und ich parke meinen Wagen,

am Pegel, unten am Rhein,

steige aus und gehe zu Fuß,

am „Söckchen“ vorbei

in die Altstadt hinein,

und ich mache ganz kurz

die Augen zu, nur einen Moment

 

Da sehe ich einen kleinen Jungen,

direkt neben mir stehen,

packt mich am Arm,

und wie von Geisterhand,

laufe ich durch die Gassen,

fühle wie es früher war,

rieche den Rhein, die Kneipen,

werde kurz wach und weiß,

 

der kleine Junge war ich

 

Ich gehe weiter die Hohe Straße hinab,

was sich nicht alles verändert hat,

nur nochGroßstadteinheitsbrei,

überall nur schmucklose Läden,

kann meine Stadt nicht mehr erkennen,

wo sind all die Läden hin,

gewachsen in Generationen,

die Fassaden, nur noch Glas und Beton.

 

Könnte heulen wenn ich das sehe,

doch was willst d machen,

die Welt dreht sich weiter,

ich halte sie nicht mehr auf,

doch ganz am Ende der Straße,

da ist fast alles wie es war,

der Dom vor mir, in voller Pracht,

mache die Augen zu, nur einen Moment

 

Da sehe ich einen kleinen Jungen,

direkt neben mir stehen,

packt mich am Arm,

und wie von Geisterhand,

laufe ich durch die Gassen,

träume wie es früher war,

der „dicke Peter“ läutet,

werde kurz wach und weiß,

der kleine Junge war ich

 

werde kurz wach und weiß,

der kleine Junge war ich

 

© Musik und Text Christian Sistig Veröffentlichung und Vervielfältigung nur mit Genehmigung des Autors   

 

 

Alles dreht sich

 

Wenn ich morgens ganz früh die Augen aufschlage,

dann schlägt mir eins direkt auf den Magen,

du bist nicht da, und das macht mich verrückt,

dabei wünschte ich schon lange, du wärst mein Glück

 

Alles dreht sich, alles dreht sich,

nur noch um dich,

meine Gedanken, meine Gefühle,

nur noch um dich.

Alles dreht sich, alles dreht sich

Ich werde noch verrückt,

alles dreht sich, alles dreht sich,

nur noch um dich.

 

Wenn ich ein paar Stunden nichts von Dir höre

Werde ich nervös und schlage mit den Türen

Der Schmale sagt zu mir: sag bist du verrückt?

Ich sage nein, ich glaube mein Liebchen ist weg.

 

Alles dreht sich…

 

Ich würde mich nie trauen, dir das zu sagen,

darum ist es für mich auch schwer zu ertragen,

ich muss damit leben, und Du vielleicht auch,

ich träume vielleicht klappt es eines Tages doch

 

Alles dreht sich…

 

© Musik und Text: Christian Sistig  Veröffentlichung und Vervielfältigung nur mit Zustimmung des Autors

 

 

 

 Geburtstagslied

 

Du schaust dir beim Spaziergang die Landschaftsbilder an,

die Farben und die Wolken schauen Dich ganz freundlich an.

Die wissen ganz genau wie wir, was gut ist und was schlecht,

Wir sind froh, dass du bei uns bist, du gibst uns sicher recht.

 

Wir singen alle zusammen, die Heldin (der Held) heute (der) bist du,

ein Liedchen zum Geburtstag, die Heldin (der Held) das bist du

 

Heute ist ein ganz besondererTag, weil du doch Geburtstag hast,

die Jahre haben wir nicht gezählt, ist egal, das macht uns nichts.

Du bist was ganz Besonderes,das ist uns längst schon klar,

hast deine Fehler und Talente, auch das ist wirklich wahr.

 

Wir singen…

 

Brauchst nicht davon zu rennen, wir wissen immer wo du bist,

die paar Kilo die du zuviel hast, das stört uns wirklich nicht.

Denn das Herz wiegt doch viel schwerer, weil es für alle da ist,

mach so weiter, und dan singen wir, bis du 100 Jahre alt bist

 

Wir singen…

 

© Musik und Text Christian Sistig Veröffentlichung und Vervielfältigung nur mit Genehmigung des Autors